damals
Hamburger Hafen 1949/1950

Mein Rückblick

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heute

Erlebt und geschrieben von Hans-Jürgen Peters, der von der Ferne träumte, bearbeitet von Ralf Sander.

Durch Zufall habe ich die homepage von Ralf Sander im internet gefunden. Meine Neugier war erwacht, und ich habe Kontakt mit Ihm aufgenommen. Es stellte sich heraus, dass wir auf der MS "Barbara" und MS "Edmund Hugo Stinnes" zusammen einige Fahrzeiten hatten. Ralf war es letztlich auch, der mich animierte, auch eine kleine Geschichte - was auch immer - auf seiner homepage mit einzubinden.

"Ja, wo fange ich an ???"

Der Krieg war vorüber. Von meiner Mutter wußte ich, dass mein Vater vor Kriegsanfang auf der "Reliance" der Hapag, einem großen Passagierschiff, als Quartermeister gefahren hatte und während des Krieges bei der Marine war. Sein Einsatzgebiet befand sich an der Kanalküste. Im internet habe ich herausgefunden, daß er bei der 38. Minensuchflottille eingesetzt war und im Verlaufe des Krieges noch die Steuermannschule in Gotenhafen besucht hatte.
Meine Lektüre war, wie bei fast allen Jungs seinerzeit, Robinson Crusoe, Sigismund Rüstig, die Schatzinsel, Cap Sydney head oder Hölle in sechzig Tagen usw. usw. Auch wenn wir einmal ins Kino - auf Rentnerkarte von der Großmutter - gingen, so waren es oft Piratenfilme und Abenteuerfilme, die wir uns anschauten.
Der erste eigentliche richtige Kontakt mit der Seefahrt fand so um 1949/50 statt. Vater war bei der englischen Besatzung in Hamburg-Finkenwerder angestellt. Die Tommys hatten Segeljachten von deutschen Eignern beschlagnahmt. Sein Job war es, diese zu unterhalten und Gästefahrten auf der Elbe zu veranstalten. Im Fahrwasser der Elbe lagen unheimlich viele Schiffswracks, und man musste das Fahrwasser schon gut kennen. Auch landeten und starteten ständig dort englische Wasserflugzeuge zur Versorgung der Engländer.
Er durfte, wenn es die Situation erlaubte, seine Familie zum Segeln mitnehmen. Bei einem solchen Segelausflug segelten wir im Sommer mit der Yacht "Najade" die Elbe abwärts. Ich durfte natürlich die Jacht auch mal steuern. Das war ein ungeheuerliches Gefühl. Wir fuhren dann in den Nebenfluss Oste mit Motorkraft ein und machten in Hemmor fest.
Dort lag ein rostiger, grauer- für mich großer Schiffsrumpf- an der Pier. Mein alter Herr sagte uns dann, dass dieses Schiff seinem ehemaligen Reeder, O.A. Müller (Kohlenklau), als Miteigner mitgehörte. Der andere Miteigner war Peter Ahrens. Vater fuhr vor dem Krieg als Kapitän bei O.A. Müller. Ich erinnere mich, daß er kurze Zeit später die Bauaufsicht übernehmen durfte. Nach Fertigstellung des Schiffes ist er als 1. Offizier wieder auf diesem Kümo eingestiegen. Das Schiff war auf den Namen "Hans Hoth" getauft. Es war ein zwei-Wachenschiff, hatte 375 BRT, 43 m lang, 8,5 kn und in Stade gebaut. Der Tommy erlaubte damals noch nicht den Bau größerer Schiffe.
1952 ist es auf der Heimreise von England nach Schwarzenhütten an der Oste gesunken. Grund war, daß die Ladung breiig wurde und verrutschte. Zu diesem Zeitpunkt war Vater aber schon nicht mehr an Bord. In der Zwischenzeit hatte seine Reederei schon mehrere etwas größere Schiffe, die MS "Gretchen Müller" und MS "Else Müller" bauen können. Er stieg zunächst als 1.O. ein und konnte dann später wieder als Kapitän fahren.
In dieser Zeit war ich während der Liegezeiten in Hamburg immer an Bord und habe mit der Decksbesatzung gearbeitet, soweit ich es konnte und auch durfte. Auch meine damaligen Freunde waren mit an Bord. In meinen Schulferien durfte ich Reisen nach England, Finnland, Dänemark usw. mitmachen.
Im Rückblick gesehen glaube ich, daß es damals eine gemütlichere Zeit war, obwohl sie sicher mühseliger war im Gegensatz zu heute. Die ausgebrannte "St.Louis" lag an den Landungsbrücken, ebenfalls das Segelschiff "Seute Deern", die heute in Bremerhaven im Museumhafen liegt. Übrigens, ich hätte sie viel lieber hier in Hamburg. Nachbarn von uns fuhren auf der MS "Homeland". Wer kannte das Schiff damals nicht, es hat unzählige Auswanderer, unter anderem meinen Schulfreund Franz Kock, von Hamburg und Cuxhaven in die Staaten gebracht.

D. Homeland
Passagierschiff "St. Louis", im Dezember 1945 ausgebrannt
bekannt aus dem Drama "Reise der Verdammten"
D. Homeland
Mit freundlicher Genehmigung durch Galerie Hüsken, Hamburg
Auswanderdampfer "Homeland"

Damals waren die U- und S-Bahnen zu Schichtbeginn/ende voll mit Schauerleuten, Werftgrandis mit Ihren Zampeln und Handhaken. Die Morgenpost wurde untereinander ausgetauscht. Es gab keine Rowdis und Übergriffe in der Bahn. Einen solchen Angriff hätte sich zu der Zeit wohl auch keiner gewagt.
Am Baumwall oder Landungsbrücken stiegen dann die meisten Hafenarbeiter aus, stiegen dann in die unendlich vielen Barkassen, die sie zu den Schiffsliegeplätzen bzw. Liegeplätze an den Pfählen im Strom brachten. An den Pfählen lagen meist die großen Massengutschiffe, welche Getreide geladen hatten, und mit Saugern in die Schuten gelöscht wurden.
Dann die vielen Werften, die Deutsche Werft in Finkenwerder, Stülkenwert, Schliekerwerft. Alles existiert heute nicht mehr.

Howaldtswerke
Foto: © Ralf Sander
Howaldts-Werke
Deutsche Werft
Foto: © Ralf Sander
Deutsche Werft in Finkenwerder
Stülcken-Werft
Mit freundlicher Genehmigung: J. Bagniewski, Bühnsdorf
Stülcken-Werft

Howaldtswerke
Foto: © Ralf Sander
Stapellauf des damals größten Tankers der Welt, die "TINA ONASSIS" bei den Howaldts-Werken im Juli 1953

Der Hafen brummte nur so. All das war es wohl, was mich veranlaßte, zur See zu fahren und im Verlaufe der nächsten Jahre die Steuermannschule zu besuchen.
Am 23.März 1955 hatte ich endlich mein Seefahrtbuch in der Tasche und konnte auf der MS "Gretchen Müller" als Moses anmustern.

MS Gretchen Müller
Foto: H-J Peters
Bootsdeck
MS Gretchen Müller
Foto: H-J Peters
MS "Gretchen Müller"
MS Gretchen Müller
Foto: H-J Peters
mit Holz von Finnland kommend

Es war klasse, erst einmal ein Schiff zu haben. Danach besuchte ich die Schiffsjungenschule in Hamburg - Falkenstein.

Seemannsschule Hamburg-Falkenstein
Semannsschule in Hamburg-Falkenstein

Nach dem Besuch der Seemannsschule konnte ich wieder auf der MS "Gretchen Müller" einsteigen. Da ich es aber irgendwann nicht mehr so berauschend fand, wenn der Alte Herr mit dem Sohn zusammen auf einem Schiff fährt, musterte ich ab und heuerte in Bremen auf dem Dampfer "Kettwig" der Reederei H.Stinnes als Jungmann/ Leichtmatrose, auf Großer Fahrt an. Wir fuhren ebenfalls nur Nord/Ostsee, die einzige große Reise war nach Rouen und Casablanca. Als wir diese Order erhielten, war ganz schön Aufregung an Bord, denn niemand war vorher so weit gefahren, auch niemand von der Schiffsführung. Ich erinnere mich noch an Kapt. Kroll, der immer mit einem Monokel an der Kette herumlief und seinem 1. Offizier Kurt Mamsch. K.Mamsch führte uns ein wenig in die terristische Navigation ein. Auf der Heimreise von Casablanca nach Deutschland durften wir Kreuzpeilungen durchführen und den jeweiligen Standort in die Seekarte einzeichnen.

Kettwig Brücke
Foto: H-J Peters
Brücke
Kettwig Bootsdeck
Foto: H-J Peters
Bootsdeck
Kettwig Vorschiff
Foto: H-J Peters
Vorschiff


In Hamburg kam dann eine längere Werftliegezeit auf uns zu. Das Schiff wurde von Kohle - auf Ölfeuerung umgestellt. Der Umbau dauerte ungefähr drei Monate, und ich brauchte nicht abzumustern, sondern blieb mit dem Bootsmann Anton Vossen während der ganzen Umbauphase an Bord. Im Dez.56 mustete ich von der Kettwig ab.
Ein Schiff vom "Heuerstall" (hier wurden Mannschaftschaften für die Schiffe an- und abgemustert) zu erhalten, war in diesem Jahr ziemlich schwierig. Dennoch konnte ich auf dem Dampfer "Fritz Hugo Stinnes" anheuern. Das gelang mir, indem ich einen "Schein" in das Seefahrtsbuch legte und es durch den Schalter schob. Bestechung gab es eben auch schon damals. Nachdem ich die Heuer für den Seelenverkäufer erhalten hatte, munkelten mir die anderen auf eine Heuer wartenden Matrosen zu, sie hätten auf diesem Schiff nie und nimmer angeheuert, es sei ein "Seelenverkäufer", zusammengehalten durch Schrott und Farbe. Wie ich später dann feststellte, war es wirklich ein alter Kasten. Die Reise dauerte zweieinhalb Monate. Es ging nach Afrika, Takoradi und Cotonou. Für die Heimreise brauchten wir fast dreißig Tage. Wir hatten Baumstämme geladen. Das Schiff hatte seine letzte Reise getan und wurde dann abgewrackt. Es war trotz allem eine schöne Reise.

am Notruder
Foto: H-J Peters
Am Notruder
MS Fritz Hugo Stinnes
Foto: © Ralf Sander
D "Fritz Hugo Stinnes"
Baumstämme
Foto: H-J Peters
Baumstämme aus Afrika

Von Juli 57 bis Februar 58 fuhr ich auf der MS "Barbara", Reederei H.Stinnes, unter Kapt. Flume, Fahrtgebiet Golfstaaten. Hier möchte ich noch etwas zum Bericht, dem tragischen Geschehen des Segelschiffes "Pamir" von Peter Wilhelm ,ergänzen. Wir gerieten auf dieser Reise in die Ausläufer eines Taifuns. Den hohen Seegang wetterten wir mit "langsam voraus" ab. Strecktaue waren von mittschiffs nach achtern aus Sicherheitgründen gespannt, auch die Bulleyes waren mit Metallplatten abgeschottet, beide Anker zusätzlich gesichert. Ich hatte Wache, als der Funker (Spychala) plötzlich aus seiner Funkbude heraus kam und rief, daß das Segelschiff "Pamir" in Seenot geraten sei. Wir bekamen dann Order, alle Rettungsboote abzudecken und klar zu machen. Dabei muß ich gestehen, daß uns allen ein wenig mulmig war. Der Funker hielt uns natürlich ständig auf den laufenden. Dann kam die Schreckensnachricht durch, die Pamir sei gekentert. Es war erst einmal still, niemand konnte etwas sagen. Wir hatten alle ein kotzübles Gefühl im Magen. Wie wir weiter erfuhren, waren aber sehr viele Schiffe bereits unterwegs zur Unglücksstelle. Unsere Schiffsführung entschied sich, weil wir wahrscheinlich zu weit entfernt waren, die Hilfeleistung abzubrechen.

Pamir
Foto: © Ralf Sander
"Pamir" vor ihrer letzten Reise im Europa-Hafen von Bremen

Danach fuhr ich als Matrose auf der MS "Niedersachsen", Reederei H.Stinnes, unter Kapt. Bast, Fahrtgebiet Golfstaaten und Cuba, Mexiko. Auf der "Niedersachsen" war ich fünfzehn Monate. Ich wollte irgendwann einmal von der "Niedersachsen" abmustern, aber es klappte nicht, weil ich "Schulden im Schiff" hatte. Das war der gängige Ausdruck. So musste ich noch eine Reise machen. Meinen Ziehschein hatte ich bereits schon am Anfang der Reise gestoppt. Geld habe ich mir dann, nachdem ich vom Funker keines mehr ausbezahlt bekommen habe, vom Steward in Form von Alkohol, Zigaretten usw. geholt, der es dann wiederum auf meine noch ausstehende Heuer am Ende der Reise mit dem Funker umlegte. Aufgrund dieser Tatsache habe ich noch eine oder zwei Reisen machen müssen und so eine gute Fahrzeit im Seefahrtsbuch bekommen. War ja auch nicht schlecht!! Zu meiner Entlastung möchte hinzufügen, daß es vielen Kameraden so erging.

MS Niedersachsen im Hafen von Veracruz Foto: H-J Peters MS Niedersachsen im Hafen von Veracruz Foto: H-J Peters MS Niedersachsen im Hafen von Veracruz
Foto: H-J Peters
MS "Niedersachen" im Hafen von Veracruz beim Löschen und Laden


Begriff Ziehschein: mit einem Ziehschein gab ich der Reederei den Auftrag, einen Teil meiner monatlichen Heuer auf ein von mir angegebenes Konto zu überweisen. Wenn ich im Verlauf der Reise kein Geld mehr erhielt, so konnte man, sofern ein Ziehschein in Auftrag gegeben wurde, diesen wieder stornieren und war wieder flüssig.
Na ja, Schuld daran waren die Señoritas in Habana von der Anchorbar und Apple Club, Vera Cruz das Mi Ranchito. Wir hatten ja oft eine Hafenliegezeit von manchmal bis zu 14 Tagen und da verbrauchte man viele Dineros. An Bord blieb während dieser Zeit keiner von der Besatzung, bis auf den Wachmann, aber der ging eben tagsüber an Land. Nachts wurde eigentlich niemals geladen oder gelöscht. Der Wachmann konnte so hin- und wieder ein Auge zudrücken.
Unser Moses war während der Liegezeit drüben in den Häfen nur dafür zuständig, dass er unsere Klamotten in Ordnung hielt. Unser Bootsmann war hiermit einverstanden. Damals gab es noch die Nyltesthemden, in denen man soll toll schwitzte. Sie wurden natürlich stets gewaschen und an der Sonne (zum Bleichen) getrocknet. Wir wollten ja an Land glänzen.
Ein Thema möchte ich noch erwähnen, das ist die Umweltverschmutzung. Die Schiffe auf denen ich fuhr, "Barbara", "Niedersachsen" und "Edmund Hugo Stinnes" waren hauptsächlich in der Stückgutfracht eingesetzt, d.h. es wurden die unterschiedlichsten Ladungsgüter transportiert, Zement, Honig, Käse, Geschenkartikel in Kartons, PKW's, Ballen Baumwolle, Panzer, Silberbarren und und.

Stauholz
Foto: H-J Peters
Blick in den Laderaum

All dieses wurde nun in den angelaufenen Häfen gelöscht bzw. es kamen andere Güter wieder an Bord. Damit dieses auch immer klar ging, hatte der dritte Offizier die Aufgabe, einen sogenannten Stauplan farblich zu erstellen und auf dem laufenden zu halten. Vom Computer waren wir ja noch meilenweit entfernt. Manchmal kam es vor, dass eine Fracht, die gelöscht werden sollte, ganz zu unterst lag. Dann hieß es umstauen. Oftmals eine Scheißarbeit und wir verfluchten den "Dritten". Beim stetigen Wechsel der verschiedenen Frachtgüter mußten natürlich die Laderäume peinlich sauber sein. Wir hatten die Aufgabe, die Räume zu reinigen, dabei fielen die unterschiedlichsten Dinge an, wie Stauholz, kaputte Zementsäcke, Kanister (in denen einmal Honig / Sirup war), Pappe, Eisenstangen und vieles mehr. Dieses wurde dann aus den Luken gehievt und einfach über Bord gekippt. So einfach. Ebenso wurde die sog. Fulbras, das waren mehrere Fässer, welche achtern festgemacht waren, bei Auslaufen aus dem Hafen ausgekippt. In diesen Fässern befanden sich die gesamten Küchenabfälle, Essensreste etc. die während der Hafenliegezeit (manchmal bis 14 Tage) gesammelt wurden. Die Möwen waren dann für längere Zeit unsere Wegbegleiter.

Stauholz
Foto: H-J Peters
. . . ob Stauholz







Alles ging über Bord
Abfall
Foto: H-J Peters
oder andere Abfälle

Heute ist das etwas anders, ein Bericht von einem erst kürzlich in Rente gegangenen Chief:

Es hat sich alles geändert. Das gesamte Abfallmanagement ( Ölrückstände, Maschinenraum-, Decks- und Küchenabfälle ) müssen heute in entsprechenden Tagebüchern unter großem Verwaltungsaufwand dokumentiert werden. Die Daten werden in kurzen Abständen von staatlichen Behörden in aller Welt aufwendig geprüft. Da die Papiere und Daten über die Abgabemengen der verschiedenen Abfälle kontrolliert werden. Die Schiffe haben heute weiterhin Entöler und Verbrennungsanlagen an Bord, über die extra Tagebücher zu führen sind.
Wolfgang Arp


Meine beiden letzten Reisen verbrachte ich auf der MS "Edmund Hugo Stinnes" unter Kapt. Götsche. Die "E.H.Stinnes" war ebenfalls im Cuba/ Mexiko Dienst eingesetzt. Aber inzwischen hatte Castro schon das Kommando über Cuba übernommen und in Havana war "tote Hose". Alle Kneipen dicht und keine Señoritas mehr. Abgemustert bin ich am 07.12.59 in Hamburg.

Stauholz
Foto: H-J Peters
Während meiner letzten Reise schaute ich schon etwas wehmütig zurück

Damals ahnte ich noch nicht, daß ich die Seefahrt ganz aufgeben würde, aber irgendwann kam dann doch der Punkt für mich, um ständig an Land zu bleiben. Mein weiterer Berufsweg waren dann sechs Jahre bei der Hamburger Wasserschutzpolzei als Beamter. Im Hamburger Hafenkrankenhaus (Gesundheitsbehörde) wurde eine Stelle als Betriebsleiter frei, ich bewarb mich und bekam diese. Hier waren einige meiner Kollegen in den früheren Jahren ebenfalls zur See gefahren, was das Betriebsklima natürlich förderte. Das Hafenkrankenhaus wurde dann langsam aber sicher verkleinert und letztlich an ein größeres Krankenhaus angegliedert, somit war mein Absprung nach ca. zehn Jahren reif. Ich konnte dann die Stelle als Verwaltungsleiter im Institut für Impfwesen und Virologie (Gesundheitbehörde) übernehmen.Dieses Institut wurde dem Hyginischen Institut angegliedert. Wieder einmal war meine Zeit reif, genau wieder nach zehn Jahren, für einen Wechsel.
Meine letzten Jahre war ich als Abschnittsleiter beim Bezirksamt Eimsbüttel der Freien und Hansestadt Hamburg, Tiefbauamt, tätig. Ich bin im Jahre 2001 vorzeitig in Rente gegangen. Meine Frau und ich wohnen in Buchholz in der Nordheide. Meine Kinder und Enkel leben in Hamburg.
Wenn ich heute im Hamburger Hafen bin, so muß ich leider feststellen, dass es nicht mehr mein Hafen ist. Meine Seefahrtszeit möchte ich nicht missen. Sie war hart, mussten oftmals lange Zeiten ohne Schlaf auskommen und sie war manchmal nicht ganz ohne Gefahren. Die Schiffsführung ist fair mit der Mannschaft umgegangen. Ich bin gerne bei H.Stinnes gefahren.

Ach ja, meine Hobbys sind der Bau von historischen Schiffsmodellen und die Ölmalerei.

Segelschiff
Foto: H-J Peters
Segelschiff unter vollem Wind
Klatschmohn
Foto: H-J Peters
Klatschmohn
Burgturm
Foto: H-J Peters
Kartause in Valldemossa/ Mallorca.

Venus
Foto: H-J Peters
Die Venus wurde verkauft
Bounty
Foto: H-J Peters
Bounty im Bau

Foto: H-J Peters
Cutty Sark im Bau


Lili
Foto: H-J Peters
war mein allerletzter "Dampfer", habe ihn voriges Jahr aufgegeben

"Tja, mal sehen was noch so alles kommt"!

Falls jemand sich an meine Person erinnern sollte und Kontakt aufnehmen möchte, so kann er mir eine Flaschenpost senden.

Flaschenpost


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letztes update: 1. Juli 2013
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