Rhodesian Ridgebacks

Rhodesian Ridgeback auf "Xochipilli"

Website Translation


Escudo de la Finca Xochipilli

Wir über uns

Unsere Namen sind Ashanti und Azteco. Wir leben auf dem Lande in der Nähe von Casares im Süden Andalusiens und sind die Begleiter und Beschützer der Fincafamilie. Zum Toben und Spielen haben wir ein riesiges Revier. In der Wärme halten wir, wie es in Spanien üblich ist, auch schon mal eine längere Siesta. Mit unserer Familie gehen wir sehr gern spazieren, da wir lange Wege lieben. Sollte es aber mal regnen, suchen wir sofort Schutz, weil wir nicht gern von oben nass werden möchten. Sind wir aber in der Nähe von Tümpeln oder Bächen, kann uns niemand mehr zurückhalten. Ich - "Ashanti" - bin sehr brav und gehorsam, aber mein Halbbruder "Azteco" hat desöfteren "Bohnen in den Ohren". Dafür jagt er gern Hühner, Schafe oder Ziegen aus der Nachbarschaft. Normalerweise hören wir fast alles, egal ob in der Ferne Hunde, Menschen oder auch mal Reiter an unserem Grundstück vorbeikommen. Wenn es sein muß, rennen wir den Hang vom Haus zum Zaun hinunter und - je nachdem wie sympathisch uns die Vorbeikommenden sind - wird auch schon mal gebellt. Sollten aber des Nachts die Wildschweine auf unserem Grundstück die Erde umwühlen wie die Bulldozer, dann regen wir uns nicht - warum? Im Grunde sind wir liebe und treue Gefährten. Freunde und Gäste des Hauses, sowie unser Kater werden von uns akzeptiert. Aber Fremde, die wir nicht mögen oder unangemeldet in unser Revier eindringen, müssen sich vor uns in Acht nehmen. Jetzt laden wir alle zu einem Spaziergang mit uns ein.

Ashanti
Senior Chef
Azteco
Junior Chef


Das Eingangsportal zu unserem Revier Handgemalte Kacheln am Eingang

"Hier bin ich der Beschützer!"



Blick von unserem Bungalow übers Mittel-
meer nach Afrika, der Heimat unserer Ahnen.

Siesta im Bungalow

Wir haben alles im Blick, uns entgeht nichts.


Auf der Lauer im Dschungel Unser erster Schnee in der Sierra Crestellina



Azteco der Unruhestifter

Hundepicknick


Warten auf die täglichen Tapas Hund und Katze
bei uns kein Problem



Hundephobietherapie

Der "Ridge", unser Rassemerkmal

Unser Schlafplatz


Ashanti als Welpe
geb: 5. Nov. 2000
Aztecolito bei Ashanti
geb: 12. Jan.2003


Über unsere Rasse

Der RR stammt aus dem südlichen Afrika und wurde früher zur Jagd von Großwild - insbesondere Löwen - in Gruppen von 2 oder 3 Hunden eingesetzt. Seine Aufgabe war es, das Wild aufzustöbern und für den Jäger in die Enge zu treiben.

Der RR ist ein großer, eleganter kräftiger und im Lauf ausdauernder Hund. Er ist kinderlieb, intelligent, mutig, treu und aufopfernd seinem Herrn gegenüber bis zum letzten Herzschlag.

Der RR ist noch ein urwüchsiger und gesunder Hund. Vielleicht schafft es unsere Gesellschaft in naher Zukunft, auch aus diesem Hund einen Krüppel zu züchten.

Das Rassemerkmal ist der "Ridge", ein Rückenkamm, auf dem das Fell in entgegengesetzter Richtung wächst.

Er hat eine hohe Reizschwelle. Fremden gegenüber ist er zurückhaltend.

Der RR ist aufgrund seiner guten Eigenschaften vom Gesetzgeber nicht als aggressiver Hund eingestuft worden.

Unsere Hunde stehen für die Zucht nicht zur Verfügung.

Nachruf

Im blühendem Alter von nur 6½ Jahren wurde unser liebster und treuester Hund AZTECO trotz aller Fürsorge und Vorsorge durch einen einzigen mit Borreliose infizierten Zeckenbiss für immer von uns genommen. Eine Woche hat er tapfer gekämpft bis er am 30.7. 2008 um 18.01 Uhr mit einem letzten kurzen Schwanzwedeln in unseren Armen eingeschlafen ist.

Das letzte Foto von Azteco am 29.7.2008

Von allen, ob Freunde, Bekannte oder Verwandte, wurde er aufgrund seines fröhlichen und herzlichen Wesens über alles geliebt. Mit seinem Tod ist auch ein Stück unseres Paradieses gestorben. Wir alle vermissen ihn schmerzlich, aber in unseren Herzen bleibt die Erinnerung an die schöne Zeit und die Freude, die er uns gebracht hat.

Seine letzte Ruhestätte fand er auf einem der höchsten und schönsten Plätze unserer Finca. Seine beiden Freunde Ashanti und Niebla gaben ihm das letzte Geleit.


Das letzte Geleit von Ashanti und Niebla

Seine letzte Ruhestätte

ADIOS AMIGO, Du fehlst uns so sehr !
Heidi, Ralf, Ashanti und all' Deine Freunde




Durch den plötzlichen Tod von AZTECO, war - egal ob bei der Arbeit auf der Finca, bei unseren langen Spaziergängen oder abends auf dem Sofa - eine riesige Lücke entstanden. So schmerzlich der Verlust auch war, beschlossen wir, uns möglichst bald einen gleichwertigen Rhodesian Ridgeback anzuschaffen. Die hiesigen Tierärzte empfahlen uns, einen in Spanien geborenen Hund zu nehmen, da diese bereits Abwehrstoffe gegen die hier häufig auftretenden Krankheiten im Körper gebildet haben.
Zufällig hörten wir von Freunden, daß im Tierheim ADANA von Estepona ein junger "RR" auf ein neues zu Hause wartet. Wir schauten uns den Hund an. Es war Liebe auf den ersten Blick, obwohl er nicht reinrassig ist. Er ist eine Kreuzung aus Rhodesian Ridgeback und Dalmatiner.

Hier nun meine Visitenkarte:

Tasco
Mein Name ist "TASCO". Ich wurde im Juni 2007 geboren.
Seit dem 19. August 2008 lebe ich auf der Finca Xochipilli und werde jetzt zum "Junior Chef Anwärter" ausgebildet. Es gibt für mich noch viel zu lernen, da meine Kinderstube nicht die beste war. Mein Senior Chef "Ashanti" und meine Rudelführer Heidi und Rafa sind ganz lieb und bringen mir viele Dinge bei. Es fällt mir nicht immer leicht, all diese neuen Sachen zu lernen, denn ich habe noch viel dummes Zeug im Kopf. Trotz alledem fühle ich mich hier jetzt schon hundewohl.


Bin ich nicht auch ein schöner Löwenhund?

Auch mir schmecken die Tapas

Ashanti ist mein Beschützer---überall


Auch ich habe einen Ridge.

Siesta im Haus -

- oder in meinem Bungalow


Fresse gern frische Datteln,
denn ich habe fast immer Hunger.

Unser gemeinsamer Schlafplatz

Gemeinsam halten wir Wache, denn von
hier oben haben wir den vollen Überblick.


Freundschaft



Pssst, aber bitte nicht weitersagen: Mir gefällt es hier im neuen Rudel nach kurzer Zeit schon so gut, daß ich von hier nie wieder weg will".



Jetzt bin ich schon ein Jahr hier auf der Finca und habe den ersten Besuch einer temperamentvollen Hundedame bekommen. Sie heißt "MAYA", ist Andalusierin aus Almeria, wohnt jetzt im fernen Deutschland. Wir haben uns auf Anhieb gut vertragen und sind fast unzertrennlich.



Begrüßungskuss Maya-Tasco

Der Boss und wir beide halten unsere Siesta

Unsere erste gemeinsame Wache



Toben im Rio Genal.










Jetzt noch einen Sprung, dann einen dicken Knochen und anschließend wird ausgiebig Siesta gemacht.







Adios Maya, ich bin ganz traurig. Bis bald!
Aber eins muss ich noch sagen: Dieses mal warst Du noch die Chefin und ich der Untertan. Nächstes Jahr bin ich reifer, wie sieht es dann mit uns aus?



Bist du auch ein Hund? Ich bin man viel größer als du Zwerg!

. . . und ich bin noch größer als ihr zwei!


Unser Tasco gefangen in einer Wildschweinfalle
Ich weiß nicht, wie ich dieses Erlebnis beginnen soll. Der 26. Juni 2011 war für uns ein "Horror-Sonntag"! Es ist bei uns die Regel, dass meine Frau Heidi wochentags frühmorgens mit Ashanti und Tasco per Auto jahreszeitabhängig zu unterschiedliche Orten fährt, um mit den Hunden spazieren zu gehen. Sonntags unternehmen wir diese Touren gemeinsam, so auch an jenem Sonntag.
Ashanti geht aufgrund seines Alters stehts gemütlich neben uns her. Tasco, den wir wie schon erwähnt aus dem Tierheim haben, war es nie gewöhnt, an der Leine zu laufen. Es ihm beizubringen, war eigentlich auch nicht zwingend nötig, denn auf unserer Finca kann er sich austoben. Bei unseren Spaziergängen auf den weitläufigen und einsamen Wegen war es bislang auch nicht erforderlich. Er ist zu allen fremden Hunden freundlich, er jagt und reißt auch keine anderen Tiere. Nur bei Katzen ist er wie Alf. Er läuft schon mal voraus und kommt dann überraschenderweise von hinten angerannt und überholt uns. Er erkundet eben die Gegend, das soll und darf er auch. Auf dem Rückweg zum Auto wartet er dort ab und zu auch schon mal.
Am Sonntag um 8 Uhr morgens unternahmen wir mit den beiden Hunden unseren Spaziergang, und zwar diesmal in der Nähe eines großen Platzes kurz hinter Casares. Auf dem Rückweg vermissten wir nach einiger Zeit mal wieder unseren Tasco, er wartete auch nicht am Auto. Wir sind also den Weg nochmal abgefahren, haben gerufen, alles vergeblich. Dann habe ich meine Frau und Ashanti nach Hause gebracht und bin wieder losgefahren. Ergebnislos. Als ich zurück war, zogen wir uns alte Klamotten an und wollten auf die Suche gehen. Meine Frau meinte bei unserem Spaziergangl auf dem Rückweg einen Hund "fiepen" gehört zu haben. Da wir Tasco zu dem Zeitpunkt noch nicht vermissten, hat sie auch nicht weiter darauf reagiert. Wir fuhren also in diesen Bereich und gingen dort unter einem Zaun durch. Aber das Dickicht war dermaßen undurchdringlich, dass wir aufgeben mussten. Wir fuhren dann erst einmal wieder zurück, nachdem wir erneut die ganze Strecke abgefahren hatten. Ich fand keine Ruhe, nachdem wir wieder zu Hause waren und machte mich erneut auf den Weg, kam aber allein zurück. Zwischenzeitlich war Ed, unser irischer Nachbar, auch losgefahren, um Tasco zu suchen. Erneut ohne Ergebnis. Wir machten uns keine großen Hoffnungen, ihn wiederzufinden. Zweimal war es gutgegangen, aber irgendwann ist das Glück ausgereizt. Er kam schon einmal mit einer Wildschweinschlinge um den Hals zurück. Jeder kann sich vorstellen, wie uns zumute war. Wir hatten die Befürchtung, dass er mal wieder irgendwo in einer Schlinge hängt. Dann kam ich auf die Idee, den Chef der Mäher, die hier überall um Casares die Grundstücke mähen und sich sehr gut auskennen, anzurufen um zu fragen, ob sie am Montag mit vier Personen zum Suchen kommen könnten. Da sie am Montag keine Zeit hatten, haben wir uns mit den beiden Chefs der Mäher noch am gleichen Tag gegen 19 Uhr im Dorfausgang getroffen und sind dann gemeinsam in das Gebiet gefahren, wo Heidi meinte, einen Hund "fiepen" gehört zu haben. Sie öffneten dort ein primitives Tor, einer ist sofort nach oben den Hang rauf und der andere etwas weiter unten suchen gegangen. Es dauerte nicht lange, da rief der Mäher von oben, dass er "etwas" gefunden habe. Nun mussten wir mit dem anderen Mäher zurück zum Hauptweg außerhalb des Tores, dann den Weg ein Stück weiter nach oben und anschließend rechts einen Hang raufklettern. Mit rasenden Herzen und weichen Knien waren wir auf alles gefasst. Es ging durch dichtes Gebüsch und schließlich sahen wir unseren Tasco, er stand vollkommen apathisch und regungslos in einer Schlinge, die ihn am Vorderbein und an seinem Nacken festhielt. Er konnte weder vor noch zurück, aber er lebte. Niemand konnte sich unsere Freude - uns standen die Tränen in den Augen - vorstellen. Unser Tasco befand sich gar nicht so weit vom Hauptweg weg, aber wir hätten ihn dort nie gefunden. Die beiden Spanier kannten genau die Pfade der Wildschweine, wo dann auch diese verdammten Schlingen ausgelegt werden und deswegen haben sie ihn auch so schnell gefunden. Unser Hund war vollkommen fertig, er musste 11 Stunden ohne Wasser in der knalligen Sonne aushalten und einige Stellen am Körper waren wundgescheuert. Zuhause hat er dann ert einmal zwei Trinknäpfe geleert und etwas später auch sein Futter gefressen. Unsere irischen Nachbarn Ed und Irene kamen noch am gleichen Abend zu uns rüber und gemeinsam tranken wir erleichtert und glücklich einige Caipirinha - denn gegessen hatten wir aufgrund der Aufregung den ganzen Tag lang so gut wie nichts.
Am Montag ging ich mit Tasco zum Tierarzt. Dort wurden seine Wunden versorgt. Er bekam 2 Spritzen, da er auch Fieber hatte.
Unser Hund war die folgenden Tage noch traumatisiert durch das Erlebte. Ungewöhnlich ruhig lag er fast nur auf seinem Bett und auf dem Weg nach unten auf unserer Finca ist er nur geschlichen. Eines ist nun klar: Es gibt keine Spaziergänge mehr, bei denen er sich nach Herzenslust austoben kann, denn irgendwann ist das Glück wirklich ausgereizt, es kann nicht immer ein gutes Ende nehmen. Außerdem ist es für uns einfach nicht auszuhalten, wenn er plötzlich weg ist und keiner weiß, wo er steckt. Wir müssen nun mit ihm arbeiten, damit er auf den Spaziergängen an der Leine läuft. Anders ist das Risiko einfach zu groß. Die beiden Spanier, die uns so sehr geholfen haben, wollten sich dafür nicht bezahlen lassen. Aus Dankbarkeit wurden sie von uns mit ihren Familien zum Essen eingeladen.

Bei dem folgenden Video handelt es sich um "unser" Original.

Dieses Video benötigt aktiviertes Javascript!




Die Wildschweinschlingen (Lasso)
bestehen aus 3mm Edelstahlseilen.

Obwohl die Wunde quer über den Brustkorb fast verheilt ist,
bin ich noch immer von den Qualen gezeichnet.

Schnittverlauf durch die Schlinge




Wichtiger Hinweis!
Aufgrund unserer Erfahrung möchten wir alle Hundebesitzer, die in der Umgebung von Casares spazieren gehen wollen, vor diesen gefährlichen Wildschweinschlingen warnen. Leider sind sie - von wem auch immer - im Naturpark und auf anderen gemeindeeigenen Ländereien ausgelegt worden. Kaum zu glauben, aber leider wahr.


Im Sommer war Maya mal wieder bei uns zu Besuch. Da ich mittlerweile Junior Chef bin, hat sie großzügig über die Wunden meiner Folterung hinweggesehen. Wir waren mal wieder ein Super Team.


Frühstück bei Rafa



Oh, ist der Sommer wieder heiß. Abkühlung im Schlamm

. . . oder auf den sauberen Fliesen zu Hause? Was ist besser?



Dieses freudige Grinsen kann nur unser Ashanti, aber ausschließlich zur Begrüßung von Menschen, die er gerne mag.


Nach dem Desaster mit der Wildschweinschlinge gehe ich jetzt jeden Morgen mit Tasco an der Leine direkt von unserer Finca aus spazieren. Er läuft jeden Tag besser. Im Herbst wollen wir mal wieder zu viert einen der alten Wege aufsuchen, mal sehen ob es auch dort klappt.


Wie sollte es am ersten Tag anders sein;
Tasco zieht und zieht und . . .



Nach ein paar Tagen Übung wird es schon ein wenig besser



. . . und nach ein paar Wochen
konnten wir den ersten gemeinsam Spaziergang unternehmen




Tasco macht Siesta




Tasco und Ashanti - ob draußen oder drinnen - gemeinsam auf Wache.





Wenn Ashanti - er ist ja schließlich auch schon Senior - keine Lust mehr zum Laufen hat,
setzt er sich einfach hin und wartet, dass wir zurückgehen.



Ashanti und Heidi




Ashanti - am 28. Dezember auf seinem Lieblingsplatz - dem Sofa neben Heidi.


Der 28. Dezember 2012 war für uns sowie auch für unsere Hunde ein Tag wie jeder andere. Nach dem Aufstehen gegen Uhr 07.00 erfolgte ein kurzer Gang in den Garten und nach dem Frühstück bekamen beide ihre Leckerchen, bevor es zum 2-stündigen täglichen Spaziergang in die nähere Umgebung ging. Den Rest des Tages bis zur Hauptmahlzeit gegen 16.00 Uhr verbrachten die Tiere mit Faulenzen. Wie jeden Tag gingen die beiden Tiere nach dem Füttern mit mir für eine 3/4 Stunde in den Garten. Bis jetzt war alles ganz normal verlaufen.

Doch plötzlich verhielt sich Ashanti vollkommen anders als sonst. Er versteckte sich unter Gebüschen und legte sich dort lang ausgestreckt hin. Normalerweise freut er sich im Garten auf seine Leckerchen, die er aber jetzt verweigerte. Dieses instinktive Verhalten bedeutete nichts Gutes. Er schien auf der Suche nach einem geeigneten Sterbeplatz zu sein. Ich informierte Heidi über sein merkwürdiges Verhalten und nur mit Mühe bekamen wir unseren Hund nach oben ins Haus. Er legte sich auf seinen Sofaplatz, verließ es nach kurzer Zeit und wurde sehr unruhig. Er wanderte von einer Ecke zur anderen im Haus.

Mittlerweile begann er sehr stark zu hecheln und zu winseln. Er schien krampfartige starke Schmerzen zu haben. Unser Versuch, am Freitagabend einen Tierarzt zu kontaktieren, scheiterte, so dass wir hilflos die Qualen unseres Tieres mit ansehen mussten. Am folgenden Morgen um 02.22 Uhr schlief er schließlich ruhig ein.

Für uns wird es immer ein Rätsel bleiben, dass er so plötzlich ohne irgendwelche Vorzeichen sein bevorstehendes Ende gespürt hat.

Am 29. Dezember 2012 um Uhr 02.22 hat unser Ashanti im Alter von 12 Jahren die Reise über die Regenbogenbrücke zu seinen Freunden Whisky und Azteco angetreten.

Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite der Brücke liegt ein Land mit Wiesen, Hügeln und saftigem grünen Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken,
und es ist warmes schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.

Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.

Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen, die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf, und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.

Es hat Dich gesehen.
Und wenn Du und Dein spezieller Freund sich treffen,
nimmst Du ihn in Deine Arme und hältst ihn fest.

Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und Du schaust endlich wieder in die Augen Deines geliebten Tieres,
das so lange aus Deinem Leben verschwunden war, aber nie aus Deinem Herzen.

Dann überschreitet Ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens, und Ihr werdet nie wieder getrennt sein...

Gedicht von Paul C. Dahm
vom englischen ins deutsche übersetzt von Doris Seitz



Mit einem letzten Gruß verabschiedet sich Tasco von seinem Mentor und hofft nun endlich der Boss zu werden.


Ashanti wurde, wie zuvor Azteco, mit Blick zu seinen Ahnen in Richtung Afrika auf unserer Finca beigesetzt. Mit ihm haben wir nach 12 Jahren einen treuen Freund und wachsamen Begleiter verloren. Er hatte einen stark ausgeprägten Charakter und war nicht immer ganz pflegeleicht. Mit den Boxern unserer Nachbarn konnte er sich nie anfreunden. Unsere spanischen Freunde hatten stets großen Respekt vor ihm. Wir werden unseren guten treuen Freund, den wir sehr geliebt haben und der ein Mitglied unserer Familie war, nie vergessen.

Nach dem Tod von Ashanti war ich, Tasco der "Jefe" (Chef) auf der Finca, aber leider auch sehr allein. Ich freute mich deshalb immer, wenn meine stolze spanische Freundin "Maya" aus Deutschland zu Besuch kam. Da spielte ihr manchmal zickiges Verhalten keine Rolle. Diesen Sommer - wir hatten das Jahr 2015 - wartete ich vergeblich auf Maya. Leider musste sie wegen eines sehr schmerzhaften und nicht operativ zu entfernenden Tumors an der Wirbelsäule am 7. April 2015 eingeschläfert werden.



Unsere letzte Begegnung - Maya - Ashanti - Tasco.



Stattdessen kommen hin und wieder "Balou" und "Candy" aus Casares Costa Golf Gardens zu Besuch. Obwohl die beiden sehr klein sind, ist es für mich stets eine angenehme Abwechslung, mit ihnen zu toben.



Spaziergang mit Balou und Candy am Rio Genal


Nachts auf der Plaza de Bacalao, da will ich meine Ruhe haben





Als ich dieses Jahr das Auto von Andrea und Ingo aus Deutschland hörte, freute ich mich auf den Besuch von Maya - aber sie war nicht mehr da. Es dauerte aber nicht lange, bis Andrea und Ingo zum Tierheim Adana nach Estepona fuhren und nach einem neuen Hund Ausschau hielten. Nach kurzer Zeit kamen die beiden mit einer noch recht schüchternen Hundedame namens "Tapa" zurück.
Noch ist unsere Freundschaft recht kühl, aber was nicht ist kann noch werden. Warten wir es mal ab.



Tapa und Tasco beim ersten gemeinsamen Spaziergang am Rio Genal.



Seit vielen Jahren gab es heute am 19. Januar 2017 erstmals wieder Schnee in Casares. Unser Tasco hatte noch nie in seinem Leben mit diesem weißen Element Bekantschaft gemacht. Genau so mistrauisch verhielt er sich. Erst am Nachmittag - wo schon viel der weißen Pracht weggetaut war - wagte er sich in den Schnee.

Tascos erste Erfahrung mit Schnee. Habe nur kurz geschnuppert und bin dann sofort wieder zurück auf mein warmes Sofa.






   
   
letztes update: 19. Januar 2017
webdesign und © by hrs, casares 2008-2017