Escudo de la Finca Xochipilli
Finca Xochipilli

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Escudo de la Finca Xochipilli


Xochipilli

Die Finca liegt an einem Berghang des Naturparkes "Sierra Crestellina", ca. 1 km nördlich von Casares auf ca. 660m Höhe.
Sie wurde im Sommer 1997 von uns erworben. Zu jener Zeit war das Grundstück mit Buschwerk überwuchert. In Laufe der Jahre haben wir in der unteren Hanghälfte das Gebüsch durch eine Vielzahl von Obstbäumen und Ziergehölzen und im oberen Bereich durch Nutzholz ersetzt.


Nun laden wir alle Interessierten zu einem virtuellen Rundgang über unsere Finca ein.


Blick von oben auf die Finca.

Blick auf unser Haus

Am Berghang der Sierra Crestellina gelegen.


Herzlich Willkommen:
das Tor öffnet sich für einen Rundgang über unsere Finca.

Wir beginnen mit dem Aufstieg zum Haus.
Es geht vorbei an Washingtonia- und Phoenixpalmen sowie an einer Vielzahl von tropischen und subtropischen Zierbäumen und -gewächsen. Als die Palmen  vor 10 Jahren gepflanzt wurden, waren sie gerade mal 1/2 Meter groß. Mittlerweile haben sie eine Höhe von 5 Metern und einen Stammdurchmesser von 70cm.


Mit Palmen und Jacarandas gesäumte Auffahrt zum Landhaus.

Auffahrt mit Blick auf den schönsten Berg der Sierra Crestellina, den 906m hohen Sierra de Casares.

Ein Blick zurück in Richtung Tor


Nach einem gemächlichen Anstieg erreichen wir das Haus.

Blumengesäumter Parkplatz.

Blick auf das Haus.

Frontansicht


In den Jahren 2008/2009 haben wir das Haus komplett renoviert. Außen wurde es in den Farben "Pfirsich/Wacholder" gestrichen.

Aufgang zum Haus

"Bienvenido"




Haus mit Parkplatz.


"El Rincon de Angelika"
Eine mit Bougainvilla umsäumte und
schattenspendende Sitzecke hinter dem Haus.


Hausrückansicht mit der Sonnenterrasse




Blick in Richtung Nord

Flaggenmast am Haus

Grillecke an der Sonnenterrasse


Jetzt ein kleiner Blick ins Innere des Hauses.

Wohnzimmer

Bibliothek

Esszimmer



Der in den Berghang hineingebaute Weinkeller sorgt immer
- Sommer wie Winter -
für eine gleichbleibende Lagertemperatur.

Küche





Der maritime Raum ist unser Winterquartier
und im Sommer dient er als Gästezimmer
ausschließlich für Verwandte und Freunde.
 
Das maritime Mahagonimobiliar wurde in Handarbeit von mir (Rafael) gefertigt.


Nun unternehmen wir einen Rundgang über das Anwesen.
Zuerst führt uns der Weg über die untere Hälfte der Finca. Es geht vorbei an den Weinterrassen zur Plaza de Bacalao.


Der Weinberg "Viña Quetzal" mit den Rebsorten Muskateller und Cabernet Savignon.

 
Die Plaza de Bacalao, gelegen unter einer grossen Bergeiche mit Blick auf die Weinterrassen. Die Hängematten dienen der sommerliche Siesta. Die Plaza befindet sich auf halben Weg zwischen Haus und Pool.
Siestazeit
Oberhalb der Plaza Bacalao haben wir Bananen angepflanzt.

Pool mit Blick nach Norden zur Plaza de Bacalao

Pool mit Blick auf Casares sowie Mittelmeer, Gibraltar und Afrika

Pool mit Blick gen Süden

Vom Pool aus geht es weiter zu einer kleinen Zuckerrohranpflanzung in der untersten Ecke des Grundstückes. Unser Weg führt nun zwischen einer Vielzahl verschiedenster Obstbäume hindurch, bevor wir den Biokomposter erreichen.



Zuckerrohrhain

Obstgarten

Hier wird alles Kompostierbare zu neuem Dünger, den wir überwiegend für den Gemüsegarten verarbeiten. Im angrenzenden Gemüsegarten pflanzen wir Tomaten, Tomatillos, Physalis, Zucchinis, Auberginen, Gurken, Mangold, Paprikas, Chilis, Zwiebeln, Chalotten, Knoblauch, Busch- und Stangenbohnen und im Winter Grünkohl an. Als mehrjährige Pfanzen wachsen grüner Spargel und Erdbeeren. Zu besonderen Anlässen werden auch schon mal ausgefallene Kartoffelsorten, wie zum Beispiel "blauer Schwede" gesetzt. Das Gemüse deckt zu 100% unseren Jahresbedarf. Vieles wird eingefroren. Alles was unseren Eigenbedarf übersteigt, wird an die Casareños verschenkt. Viele beneiden uns um unser Biogemüse. Es ist keine Seltenheit, daß zum Beispiel die Zwiebeln ein Gewicht von mehr als 1500g erreichen. Keimende Zwiebeln kommen nicht auf den Komposter, sondern werden wieder eingepflanzt, um später aus ihnen Jung- bzw. Frühlingszwiebeln zu ernten.


Gemüsegarten

Kartoffelernte

Blaue Kartoffeln

Nun geht es durch die Oliven- und Zitrusanpflanzugen wieder nach oben in Richtung Haus. Hier befindet sich Heidi's Kräutergarten mit Zitronengras, Thymian, Oregano, Majoran, Rosmarin, Schnittlauch und Lorbeer als mehrjährige Pflanzen, sowie je nach Bedarf Thaibasilikum, Koriander, Petersilie und Dill als einjährige Pflanzen. Am Kräutergarten befindet sich auch unsere Anzuchtstation von Topfblumen und  Pflanzen jeglicher Art. Die Obst-, Zitrus- und Olivenbäume decken mittlerweile auch unseren kompletten Jahresbedarf ab. Die grünen Oliven werden eingelegt und die reifen schwarzen werden in einer Mühle zu Öl gepreßt. Die erste Kaltpressung, die sogenannte "Virgin Extra" ist für uns bestimmt. An Obst und Gemüse müssen wir lediglich Bananen und verschiedene Kohlsorten wie Brokkoli, Blumen- und Rosenkohl zu kaufen.



Heidi's Blumengärtnerei

Ralf's Baumschule

Jetzt geht es beschwerlich steil bergauf bis zum oberhalb des Hauses befindlichen Wasserspeicher, um nun einen etwas rustikalen Weg durch das Terrain zu starten. Hier wachsen überwiegend alte Bäume, wie zum Beispiel Pinien, wilde Pistazien, wilde Oliven und Johannisbrotbäume. Auch in dieser schwer zugänglichen Hanglage wurde das Grundstück vom fast undurchdringlichen Buschwerk gesäubert. Die riesige Vielfalt von Wildblumen und -Kräutern wurde nicht angetastet, so daß im Frühjahr der obere Hang eine einzigartige Blütenpracht ist. Mittlerweile haben wir ca. 200 Pinien, und zwar die Sorte "Pinus pinea" mit den eßbaren Samen, die als Pinienkerne bekannt sind, sowie etliche Johannisbrotbäume, Mandelbäume und Korkeichen etc. angepflanzt. Die wilden Olivenbäume wurden veredelt.



Der steile Pfad nach oben

Alter Pinienwald

Auch Vogelliebhaber kommen hier auf ihre Kosten, insbesondere wenn die Zugvögel in Richtung Afrika oder zurück Richtung Norden fliegen. Eine Kolonie majestätischer Gänsegeier - Gyps fulvus - ist hier ansässig. Mit einer Flügelspannweite von 270 cm zählen sie nach den Mönchsgeiern - Aegypius monachus - zu den zweitgrößten Greifvögeln Europas. Sie sind nicht nur die Gesundheitspolizei, sondern auch eine sehr zuverlässige Wettervorhersage, denn bei nahendem Schlechtwetter ziehen sie tief über uns ihre Kreise - zeitweise über 50 Stück. Hin und wieder sieht man auch einzelne Adler. Eine kleine Population von Wildziegen - Capra pyrenaica -, die sich von Jahr zu Jahr vermehrt, hat sich direkt über uns in den Bergen angesiedelt. Ferner sind sehr viele Wildschweine oder verwilderte Hausschweine rings um uns aktiv, manchmal aber auch auf unserem Grundstück. Abends, mit Beginn der Dämmerung kommen die Fledermäuse aus ihren Höhlen - dazu gehört auch der Pumpenraum des Pools - und ziehen über uns ihre Zick-Zack-Bahnen. Des Nachts sind die Laute der Uhus bzw. Kauze zu hören. Eine besondere Aufmerksamkeit sollte man dem sehr seltenen Palmentiger widmen.




Wilde Bergziegen direkt über unserer Finca



Gänsegeier

Gänsegeierschwarm

Gänsegeier über unserer Finca am Berghang
Die Geier über uns sind noch "keine" Pleitegeier!

Sus scrofa
Wilde Schweine

"Palmentiger"
Herpestes ichneumon
Quelle: www.safari-wangu.de
"Mangoste - Meloncillo"

Die Finca ist die Heimat unzähliger Tiere, ob über oder unter der Erde. Alle haben sie ihre Daseinsberechtigung. Hierbei spielt das Aussehen, die Nützlichkeit oder die Gefährlichkeit der Kreaturen keine Rolle.

macroglossum stellatarum
Sieht aus wie ein Kolibrikäfer, ist aber ein Schmetterling namens Taubenschwänzchen

Macrothele calpeiana
Ihr Biss gilt als äußerst schmerzhaft und verursacht Kreislaufbeschwerden.
buthus occitanus
Skorpion


Macrothele calpeiana
Ihr Biss gilt als äußerst schmerzhaft und verursacht Kreislaufbeschwerden.
macroglossum stellatarum
Araneus circe
buthus occitanus
Eusparassus levantinus


Heiliger Pillendreher - Scarabaeus sacer

Riesenkröte - Bufo

Gottesanbeterin - Mantis religiosa

Die Entwicklung eines Nashornkäfers vom Engerling bis zum Käfer in unserem Bio-Komposter

Nashornkäferengerling - 1. Phase
Oryctes nasicornis

Nashornkäferengerling - 2. Phase
Oryctes nasicornis

Fast ausgereiftes Weibchen
Oryctes nasicornis

Nashornkäfermännchen
Oryctes nasicornis


Grille

Schwarzkehlchen (Saxicola rubicola)

Schmetterling

Wo sind sie geblieben, unsere "Feuersalamander"?
Bis vor ein paar Jahren tummelten sie sich noch nach dem Regen in den Pfützen auf unserer Terrasse.

Feuersalamander - Salamandra salamandra

Den Abend geniessen wir auf der Terrasse.

Der Tag neigt sich dem Ende zu.


Natürlich gibt es Caipirinha, zubereitet mit eigenen Bio-Limonen.


Hier ist es immer wieder interessant den nachtaktiven Gekkos beim Jagen der Insekten zuzuschauen.

····· und so geht mal wieder ein wunderschöner Tag zu Ende.

Blick auf Casares, Gibraltar, Mittelmeer und afrikanische Küste.

Palmengesäumte Auffahrt.


Chac Mol.

Eingang.

Gefiederter Jaguar.

. . . und an warmen Sommertagen zirpen uns die Singzikaden (Cicadidae) in den wohlverdienten Schlaf.


Zum Schluß noch ein paar Impressionen faszinierender Naturschauspiele beobachtet von unserer Finca
Sonnenaufgang über den von Wolken umgebenen Casares Spiegelglattes Meer, so wie es sich mancher Seefahrer wünscht

Regenbogen über der Sierra Crestellina

Feuer im Tal hinter Casares

Farbenspiele
Aufsteigender Seenebel umschließt Casares Nur die Rotorblätter ragen aus den Wolken heraus
Waldbrand Regen

Licht und Schatten
Abendstimmung Sonnenuntergang über der Sierra de Casares Die Nacht naht

Über uns gibt es nicht nur die Sonne, sondern auch den Mond

. . . und zum Schluss für alle Wissbegierigen die exakte Lage unserer Finca, gekenzeichnet auf einer topographieschen Karte der Sierra Crestellina.

Topographie der Sierra Crestellina


Ungebetene Gäste haben auf unserer Finca allerdings keinen Zutritt, denn unsere beiden "Bodyguards" sind stets sehr wachsam!!!



Anmerkung:
In den 90er Jahren war es mein großer Traum, meinen Lebensabend in Mexiko zu verbringen. Ein Grundstück im idyllischen Fischerdorf Puerto Angel, im südlichen Bundesstaat Oaxaca mit Blick auf den Pazifik hatte ich mir bereits gekauft. Meine Frau überzeugte mich aber davon, daß Südeuropa vorzuziehen sei. Spanien und Mexiko liegen kulturell und auch landschaftlich nicht soweit auseinander, die Sprache ist identisch, das Klima in Andalusien ist gut, das Meer liegt praktisch vor der Haustür und die Zutaten für mexikanische Gerichte lassen sich auch hier anpflanzen. Bis heute habe ich diese Entscheidung nicht bereut.


Am Pazifik, über dem Leuchtturm von Puerto Angel war unser Domizil geplant


Hinweis: Leider kann man unsere Finca bzw. einzelne Zimmer nicht mieten.


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letztes update: 28. August 2017
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